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Tipps zum Teichbau

Der eigene Gartenteich:
Ein Stück Lebensqualität für Mensch und Tier.

Der Teich als Wasserbiotop in Ihrem Garten schafft neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen, die in der freien Natur oft schon selten geworden sind. Zahlreiche Tierarten und die Farbenpracht sattgrüner, blühender Pflanzen machen den Teich zum Naherholungsgebiet vor Ihrer Haustür. So wird ein  Gartenteich zum attraktiven Blickpunkt in Ihrem Garten und zum wertvollen Biotop für Pflanzen und Tiere.

Jahreszeit & Teichgröße

Die beste Zeit für den Teichbau ist das Frühjahr. Die Pflanzen haben dann genügend Kraft gesammelt, um anzuwachsen und zu gedeihen. Das warme Wasser im späteren Frühjahr und im Sommer beschleunigt die kräftezehrende Anwachsphase der Pflanzen. 
Der Teichbau ist aber auch noch bis in den Herbst durchaus möglich, solange es noch warme Tage gibt, an denen die Folie in den Teich gelegt werden kann. Die Pflanzen sollten dann allerdings erst im Frühjahr (April) eingesetzt werden, wenn die Wassertemperatur über ca. 15 °C liegt. 



Damit die natürliche Regulierung Ihres Teiches auch auf längere Sicht biologisch funktioniert, sollten Sie für den Teich mindestens 10 m² (das entspricht einer Grundfläche von 3,20 m x 3,20 m) einplanen. Mindestens zwei Quadratmeter des Teiches müssen einen Meter Wassertiefe (oder mehr) aufweisen. Dafür gibt es zwei Gründe:

 1.Bei starker Erwärmung im Sommer können sich die Fische und andere Lebewesen in das kühle und damit sauerstoffreichere Wasser am Bodengrund zurückziehen.

2.Die optimale Überwinterungstemperatur für Teichtiere liegt bei +4 °C. Wasser ist bei +4 °C am schwersten, Wasser mit dieser Temperatur 
   sinkt nach unten. Während eines Winters mi Temperaturen bis herab zu -20 °C haben die tieferen Wasserschichten Ihres Teichwassers 
   deshalb genau +4 °C – wenn der Teich etwa einen Meter tief ist. Ist der Teich zu flach, kann erganz zufrieren.

 

Standortwahl, Fertig- oder Folienteich

Als Standort für den Teich empfehlen wir einen Platz mit einigen Sonnenstunden am Tag. Bauen Sie den Teich möglichst nicht in unmittelbarer Nähe von Bäumen mit starkem Laub- oder Nadelfall. In den Teich fallende Blätter bzw. Nadeln verrotten und belasten das Wasser sehr stark. Der dadurch ausgelöste Sauerstoffmangel gefährdet die Fische und die anderen Tiere in Ihrem Gartenteich. Besonders Nadeln sind zudem sehr schwierig aus dem Wasser zu entfernen.
Wenn der Teich in der Nähe größerer Bäume angelegt wird: Bei den Erdarbeiten sind Beschädigungen des Wurzelwerks praktisch nicht zu umgehen. Ein sorgfältig ausgeführter, nicht zu drastischer, Wurzelschnitt führt dazu, dass an der Schnittstelle kleinere, weitverzweigte Wurzeltriebe nachgebildet werden. Das fördert sogar den Wuchs und die Lebenskraft des Baumes.

Fertigteich
Fertigteiche aus Kunststoff und besonders die Teichfolie haben sich am besten bewährt und deshalb weite Verbreitung gefunden.
Vorteile von Fertigteichen sind die hohe Haltbarkeit und das relativ einfache Aufstellen.
Den Fertigteichen sind jedoch Grenzen gesetzt. So bieten selbst große einteilige Modelle weniger als 10 m² Wasseroberfläche bei einem Volumen von unter 10 m³. Die Tiefe beträgt üblicherweise maximal 80 cm, was in strengen Wintern für die Überwinterung von Fischen zu wenig ist. Fertigteiche sind fast immer steilwandig und müssen nachträglich mit «Ausstiegshilfen» versehen werden, damit sie nicht zu einer Falle für hineingefallene Tiere werden. Sie können in ihrer Form individuellen Wünschen natürlich nicht angepasst werden.

Folienteich
Teichfolie hat den Vorteil, dass sie den Bau praktisch jeder beliebigen Teichform ermöglicht und sehr leicht zu verlegen ist. Größere Wassertiefen stellen kein Problem dar.
Als Material hat sich bei Teichfolien hauptsächlich das sehr belastbare und beständige PVC bewährt. Übliche Folienstärken bewegen sich zwischen 0,5 und 1,5 mm. Die dickeren Folien sind vor allem für größere Teiche unbedingt zu empfehlen, weil sie erheblich mehr Dehnungsreserve besitzen.
Beschichtete PVC-Gewebefolien sind ungeeignet. Durch Witterungseinflüsse lösen sich die Schichten voneinander, der Teich wird schwer beschädigt und dadurch undicht.  

LKW-Folie enthält giftige Schwermetalle (Cadmium) und darf auf gar keinen Fall für den Teichbau verwendet werden!
Achten Sie beim Kauf von Teichfolie mehr auf die Qualität als auf den Preis. Die Teichfolie sollte in jedem Fall UV-beständig sein, da sie sonst durch das Sonnenlicht sehr schnell brüchig wird. Des Weiteren sind Frostbeständigkeit (bis -30 °C) sowie Fisch- und Pflanzenfreundlichkeit von Bedeutung.

Foliengröße

Fertigen Sie vor dem Kauf von Teichfolie eine Querschnittszeichnung (längs und quer) des geplanten Teichs an, in die Sie alle Mulden, Pflanzterrassen usw. sowie ringsum 70 cm Randüberstand eintragen. Als Maßstab empfiehlt sich 1:50, d.h. 1 cm in der Zeichnung entspricht 50 cm im realen Teich. Nun können Sie in in der Zeichnung den Folienbedarf ausmessen.
Wenn die Teichgrube bereits ausgehoben ist, lässt sich das Folienmaß am einfachsten durch Messen mit einer Schnur ermitteln. Legen Sie dazu die Schnur einmal quer und einmal längs durch den fertig ausgehobenen Teich. Anschließend messen Sie die Länge der verbrauchten Schnur. Zu den ermittelten Werten addieren Sie pro Seite bitte jeweils mindestens 70 cm (insgesamt also 140 cm).

Für diesen Randüberstand gibt es folgende Gründe:

1.
Die Folie lässt sich nicht völlig glatt verlegen; durch die Falten erhöht sich der Materialverbrauch.

2.
Wenn die Folie ausreichend übersteht, verhindern Sie damit sicher eine Unterspülung des Teiches. Außerdem vermeiden Sie, dass die Folie in den Teich gezogen wird. Eine fachgerechte Kapillarsperre sorgt dafür, dass das Teichwasser nicht vom umgebenden Erdreich und den Graswurzeln regelrecht aus dem Teich gesaugt wird.

 

Steilufer mit Gehweg

 

Teichrand mit Gehweg und Steingarten

 

Teichrand mit Gehweg

Teichrand mit Böschungswinkel > 45°

 

Teichrand mit Raseneinfassung

 
   
   

Ausheben der Teichgrube
Heben Sie zunächst die für den Teich vorgesehene Grube aus, und legen Sie die verschiedenen Pflanzterrassen nach Ihren Vorstellungen an. Berücksichtigen Sie dabei die Bedürfnisse (Sumpf, Flachwasser, tieferes Wasser) der von Ihnen gewünschten Teichpflanzen.
Das Aussehen des Ufergürtels wird besonders durch die oberste Pflanzterrasse bestimmt. Die Böschungen, auch zwischen den einzelnen Pflanzterrassen, sollten so sanft wie möglich angelegt werden.

Ideal ist meist ein Gefälle von 1:2, d.h. 50 cm Höhenunterschied auf einer Strecke von 1 Meter.
Soll der Teich in einer Rasenfläche angelegt werden, wird der Rasen in Soden abgetrennt und zur Seite gelegt. Der ausgehobene Mutterboden eignet sich hervorragend zum Anlegen z.B. eines Hügelbeetes.

Ebenerdige Teichumrandung

Genial einfach:
Die Schlauchwasserwaage

Achten Sie unbedingt darauf, dass die Teichumrandung in einer Ebene verläuft. Anderenfalls liegt im gefüllten Teich auf der höheren Seite noch die Böschung frei.

Ein wichtiges Werkzeug zur Überprüfung der Nivellierung ist die Schlauchwasserwaage. Diese können Sie sich preiswert selbst beschaffen: Kaufen Sie einfach mehrere Meter durchsichtigen Wasserschlauch und füllen Sie diesen luftblasenfrei mit Wasser.
 Legen Sie diesen Schlauch in die Grube. Dabei ist es nicht wichtig, ob der Schlauch flach, in Kurven oder teilweise aufgerollt auf dem Boden liegt. Die Schlauchwasserwaage arbeitet nach dem Prinzip der kommunizierenden Gefäße, d.h. der Wasserstand an den Schlauchenden ist immer exakt gleich hoch.

Für kleinere Teiche eignet sich auch ein langes, gerades Brett, auf das eine Wasserwaage gelegt wird. 

Folienverlegung

Teichgrube glätten
Wenn die Grube fertig ist, beseitigen Sie gründlich alle spitzen Gegenstände (Steine, Nägel, Scherben usw.). Dann polstern Sie die Grube mit feinem Sand aus. Auf steilen Hängen benötigen Sie ein Folienschutzvlies.
Arbeiten Sie hier besonders sorgfältig, denn jeder spitze Stein kann die Arbeit von Tagen in wenigen Stunden zunichte machen.

Wasserüberlauf
Berücksichtigen Sie bereits beim Aushub eine Stelle, an der der Teich bei starken Regenfällen gezielt überlaufen kann. Es empfiehlt sich beispielsweise, ein Kunststoffrohr an einer geeigneten Stelle so anzubringen, dass es das überlaufende Wasser auf ein Kiesbett oder in die Drainage des Hauses leitet, wo es versickern kann. Das Rohr sollte mit der Teichfolie verklebt werden. Versehen Sie die Rohröffnung unbedingt mit einem Netz, damit Fische und andere Tiere nicht hineingeraten können.
Auch eine Einfassung des Rohres mit Steinen eignet sich, um z.B. Jungfische von dem Rohr fernzuhalten.

Verlegen der Teichfolie
Je wärmer es ist, umso geschmeidiger wird die Teichfolie. Sie passt sich dann der Form des Teiches besser an und bildet weniger Falten. Verlegen Sie die Teichfolie also möglichst an einem warmen Tag. Am einfachsten geht dies mit einigen Helfern. Fassen Sie die Folie an den Rändern an und tragen Sie sie über den Teich. Senken Sie die Folie von oben ab.
Dann glätten Sie die Falten so gut wie möglich. Es versteht sich von selbst, dass dabei kein scharfkantiges Schuhwerk getragen werden darf. Tragen Sie bei allen Arbeiten, bei denen Sie die Folie betreten müssen, möglichst Schuhe mit abgerundeten Gummisohlen.
Vermeiden Sie Zugbelastungen der Teichfolie. Diese Spannungen führen auf die Dauer unweigerlich zu Rissen und damit zu erheblichen Reparaturarbeiten.

Bodengrund
Jetzt bringen Sie den Bodengrund in den Teich. In der Tiefwasserzone benötigen Sie nur eine etwa 1 cm dicke Schicht Kies, da im Laufe der Jahre von allein genug herabrieselt. Die anderen Pflanzterrassen sollten ca. 5 – 8 cm hoch von Kies bedeckt sein.
Steilere Böschungen werden mit fest gestapelten größeren Kieselsteinen bedeckt. Die oberste Pflanzterrasse wird vorläufig nicht gefüllt.


Als Bodengrund eignen sich besonders Kies und Kieselsteine, jedoch niemals Gartenerde oder Mutterboden.
Die Haltbarkeit der Folie wird durch vollständiges Bedecken mit Bodengrund und Anbringen von Böschungsmatten wesentlich verlängert. Diese grob strukturierten Matten wirken als Lichtschutz und bieten den wachsen den Pflanzen außerdem guten Halt.

Wasser einfüllen

Kontrolle der Wasseruhr
Der Wasserinhalt Ihres Gartenteiches ist bei allen späteren Pflegemaßnahmen wichtig, weil die Dosierung der verschiedenen Aufbereitungs- und Pflegemittel von der Wassermenge abhängt.

Kontrollieren Sie vor und nach dem Einfüllen die Anzeige Ihrer Wasseruhr. Vermeiden Sie während dieser Zeit möglichst größeren Wasserbedarf für den Haushalt. Notieren Sie den Wasserverbrauch. Nun füllen Sie 2/3 der Wassermenge ein und bereiten das Wasser auf. Anschliessend füllen Sie das restiche Wasser in den Teich.

Tipps für das Einfüllen des Wassers:
Füllen Sie Ihren Teich nicht auf einmal, sondern in mehreren Schritten. Das Wasser übt auf die Teichfolie und den Untergrund hohe Druck- und Zugkräfte aus.
Wenn der Teich in mehreren Schritten gefüllt wird, hat die Folie genügend Zeit, unter zunächst mäßiger Belastung nachzugeben und wird damit wesentlich weniger Zugbelastung ausgesetzt. Nachdem der Teich zu etwa 2/3 gefüllt ist, sollte das Wasser aufbereitet werden. Lesen Sie hierzu bitte im Kapitel "Wasser aufbereiten".
Lassen Sie das Wasser nicht in einem harten Strahl in den Teich laufen. Sie würden zuviel von Ihrer Dekoration zerstören und den Kies aufwirbeln. Am einfachsten ist es, den Wasserstrahl in eine flache Kunststoffwanne oder in einen Eimer zu richten. Um den Behälter wieder aus dem Teich herausziehen zu können, befestigen Sie ihn am besten mit einer Wäscheleine. Verwenden Sie keine Behältnisse, die vorher mit Putzmitteln oder anderen Chemikalien gefüllt waren.

Wasser aufbereiten

So bereiten Sie Teichwasser auf:

Durch die zunehmende Umweltverschmutzung nimmt die Qualität unseres Leitungswassers immer mehr ab. Es ist vielfach stark gechlort oder anderweitig desinfiziert, um für Menschen gefährliche Bakterien abzutöten.
Der pH-Wert liegt fast immer mit 7,5 – 8,5 im schwach alkalischen Bereich. Weitere Mängel sind die starken Phosphat- und Nitratbelastungen, die für die Bildung von Schwebe- und Schmieralgen verantwortlich sind. Es gibt natürlich noch viele andere Umwelteinwirkungen, die das Teichwasser beeinflussen. Mit der richtigen Pflege des Teichwassers beschäftigen wir uns im Kapitel «Teichpflege». Damit Sie das Leitungswasser Fisch- und Pflanzenfreundlich aufbereiten können, hat sera mehrere wirkungsvolle Wasserpflegemittel entwickelt:

sera KOI PROTECT und sera KOI BIOCLEAR verbinden eine naturgerechte Aufbereitung des Teichwassers mit der biologischen Vorbeugung gegen Schwebealgen und andere Wassertrübungen. sera KOI PROTECT und sera KOI BIOCLEAR enthalten Schutzkolloide, einen Vitamin-B-Komplex sowie einen Wasser klärenden Zusatz und sorgen so für gesundes, fischgerechtes Teichwasser bei Neufüllung, Wasserwechsel sowie nach starken Regenfällen und schützen Ihre wertvollen Fische vor Schwermetallen, Chlor und schädlichen Umwelteinflüssen

sera pond crystal bindet Schwebealgen und andere Trübungen im Teichwasser und macht sie für den Filter erfassbar. Auf diese Weise sorgt sera pond crystal für glasklares Teichwasser.
Bis das Wasser durch den Filter geklärt ist, müssen gebundene Algen und andere Trübungen regelmäßig entfernt werden. Achten Sie darauf, dass das Wasser zur Förderung der Sauerstoffversorgung gut bewegt wird. Die Karbonathärte muss mindestens 5 °dKH betragen.

sera pond teichmorena unterstützt die Bekämpfung von Schwebealgen biologisch. Durch seine lichtfiltrierende Wirkung wird den Algen das benötigte Lichtspektrum entzogen. sera pond teichmorena wirkt vorbeugend gegen viele Krankheiten und fördert den Pflanzenwuchs.

Zur Unterstützung von sera pond teichmorena empfehlen wir die Zugabe von sera pond BioTorfgranulat. Die lichtfiltrierende Wirkung von sera pond teichmorena wird dadurch verstärkt

Teichpflanzen
Pflanzen spielen die wichtigste Rolle in einem funktionierenden Teich. Neben dem dekorativen Aspekt sind sie gleichzeitig Sauerstoffspender, Versteck und Laichplatz für Fische sowie Nahrungskonkurrenten für die lästigen Algen. Die vielen Pflanzenarten ermöglichen eine riesige Gestaltungsvielfalt.

Man unterscheidet:

• Unterwasserpflanzen
• Schwimmblattpflanzen
• Pflanzen für die Sumpfzone
• Pflanzen für die Feuchtzone

Unterwasserpflanzen
Diese Pflanzen sind für das biologische Gleichgewicht im Teich entscheidend. Sie reichern das Wasser mit Sauerstoff an und bauen Schadstoffe ab.
Insbesondere schnellwachsende Pflanzen wie Hornkraut und Wasserpest sind direkte Nahrungskonkurrenten der Algen und deshalb besonders empfehlenswert.

Hornkraut
Ceratophyllum demersum schwimmt meist in nährstoffreichen, ruhigen Gewässern.
• bis 150 cm Wassertiefe
• Wuchshöhe ca. 50 cm

Wasserhahnenfuß
Ranunculus circinatus
• bis 30 cm Wassertiefe
• Wuchshöhe ca. 100 cm

 

 

 

Wasserpest
Elodea-Arten wachsen schnell und reichern das Wasser mit Sauerstoff an. Eignen sich als Erstbepflanzung.
• bis 100 cm Wassertiefe
• Wuchshöhe >100 cm

Wasserschlauch
Utricularia vulgaris
• bis 50 cm Wassertiefe
• Wuchshöhe bis 50 cm

Schwimmblattpflanzen
Die bekanntesten und beliebtesten Schwimmblattpflanzen sind See- und Teichrosen. Achten Sie darauf, dass die Schwimmblattpflanzen den Unterwasserpflanzen kein Licht wegnehmen. Es empfiehlt sich, einen bestimmten Bereich des Teiches für die Schwimmblattpflanzen zu reservieren. Wachsen die Pflanzen über den vorgesehenen Bereich hinaus, werden die Blätter maßvoll gelichtet.
See- und Teichrosen gehören zu den schönsten Teichpflanzen. Wählen Sie die Seerosen passend zur Teichgröße, denn es gibt Sorten, die sich nur fürgrößere Teiche eignen.
Entfernen Sie vor dem Einsetzen eventuelle Faulstellen am Wurzelstock. Ihr Fachhändler gibt Ihnen gern weitere Tipps zur Pflanzung, Überwinterung und Pflege.

Pflanzen für die Sumpfzone
Die Randbereiche bilden die optische Einfassung Ihres Teiches und wertvollen Lebensraum für viele Tiere. Wenn Sie die Pflanzen in diesen Zonen richtig zusammenstellen, haben Sie vom Frühling bis zum Herbst eine blühende Pracht. Ordnen Sie die Pflanzen so an, dass die größten Arten (in Hauptblickrichtung gesehen) hinten stehen. So kommt Ihr Gartenteich besonders schön zur Geltung.

Fieberklee
Menyanthes trifoliata
An sonnigem Standort pflanzen!
• Blütezeit: Mai – Juni
• Wuchshöhe bis 30 cm

Schwanenblume
Butomus umbellatus
• Blütezeit: Juni – August
• bis 30 cm Wassertiefe
• Wuchshöhe 80 – 100 cm

Bachnelkenwurz
Geum rivale
• Blütezeit: Mai – Juni
• Wuchshöhe 30 cm

Sumpfdotterblume
Caltha palustris
schwimmt meist in nährstoffreichen,
ruhigen Gewässern.
• Blütezeit: April – Juni
• Wuchshöhe ca.30-40 cm

Blutweiderich
Lythrum salicaria bildet Büsche!
• Blütezeit: Juli-September
• bis 20 cm Wassertiefe
• Wuchshöhe bis 150 cm

Iris/Wasserschwertlilie
Iris-Arten stehen im Freien unter Naturschutz!
• Blütezeit: Mai – Juli
• Wuchshöhe ca. 60-80cm

Sumpfcalla
Calla palustris
wurzellose Rhizome können auch als Schwimmpflanzen im Wasser frei ausgesetzt werden.
• Blütezeit: Mai – Juli
• Wuchshöhe bis 30 cm

Froschlöffel
Alisma-Arten
• Blütezeit: Juni – August
• Wuchshöhe ca. 60-80cm

 

 

 

Richtig pflanzen

Jahreszeit
Die beste Zeit zum Pflanzen ist vom Frühjahr bis in den Sommer (etwa April bis August). In dieser Zeit wachsen die Pflanzen durch die höhere Wassertemperatur schnell an, und das Angebot bzw. die Auswahl bei Ihrem Fachhändler ist am größten.

Unterwasser- und Schwimmblattpflanzen
Diese Pflanzen werden am besten in Pflanzkörbe eingesetzt. So kann ggf. auch nach längerer Zeit der Standort der Pflanzen z.B. mit einem langen Stock noch verändert werden.
Die Körbe legen Sie zunächst mit einem Sacktuch aus, füllen sie mit grobem Sand oder Kies und setzen anschließend z.B. Wasserpest oder Hornkraut ein.

Sumpfpflanzen
Sumpfplanzen setzen Sie direkt in den Bodengrund der Pflanzterrassen ein.
Auch hier empfiehlt sich eine Wachstumsunterstützung mit sera florenette

Für ein schnelles, gesundes Anwachsen der Pflanzen drücken Sie je nach Größe der Körbe und der Pflanzen bis zu 4 Tabletten sera florenette T in die Nähe des Wurzelbereichs. Dann setzen Sie die bepflanzten Körbe an den vorgesehenen Stellen in den Gartenteich.

sera florenette T ist aus Mineralien und Spurenelementen so zusammengesetzt, dass die im Teich vorhandenen Nährstoffe wie Nitrat und Phosphat optimal von den Pflanzen verwertet werden.
Somit sorgt sera florenette T für einen prächtigen Pflanzenwuchs.
sera florenette T trägt zur Entlastung des Wassers bei und verhindert ein zu großes Nährstoffangebot für Algen.

Nachdem die Pflanzarbeiten beendet sind, gönnen Sie Ihrem Teich bitte mindestens 3 Wochen Ruhe. Dann sind die Pflanzen angewachsen, und Sie können vorsichtig damit beginnen, Fische einzusetzen.

sera pond florena und sera florenette T ist die ideale Düngerkombination für alle Wasserpflanzen. Die Düngetabletten sera florenette T kräftigen die Wurzeln; der flüssige Volldünger sera pond florena sorgt für sattgrüne, prachtvolle Blätter.

Zur Stabilisierung der Wasserverhältnisse sollte der Teich eine Gesamthärte von 6 - 16 °dH und eine Karbonathärte von 5 – 10 °dH aufweisen. Bei KH-Werten unter 5 °dKH kommt es zu starken Schwankungen des pH-Wertes. Bei starkem Algenwachstum im Sommer, aber auch durch starke Regenfälle mit saurem Regen (selbst in ländlichen Gegenden kann das Regenwasser einen pH-Wert von 3,5 haben!) sinkt die Karbonathärte schnell ab.

Wir empfehlen daher, die Wasserhärte regelmäßig mit dem sera gH-Test und dem sera kH-Test zu kontrollieren und bei Bedarf mit sera GH-KH plus auf mindestens 6 °dGH und 5 °dKH zu erhöhen.

Fische

Erst Fische geben dem Teich die richtige Atmosphäre und bringen Leben und Bewegung in die Wasserwelt. Schöne Fische für den Gartenteich sind beispielsweise Goldfische sowie die prächtig gefärbten Koi. In Ihrem Zoofachgeschäft oder Gartencenter erhalten Sie neben einer großen Auswahl an Fischen auch eine umfassende Beratung zum optimalen Besatz Ihres Gartenteiches.
Wenn Sie Ihren Teich im Herbst angelegt haben, warten Sie mit dem Einsetzen der Fische bitte bis zum Frühjahr. Auf diese Weise werden Teich und Fische während des ersten Winters nicht unnötig belastet.
Detaillierte Informationen zur Pflege und Fütterung von Koi und anderen Teichfischen finden Sie auf der Seite  Teichpflege.

Nicht alle Fische gleichzeitig
Es ist sinnvoll, erst mit wenigen Fischen (2 – 4 Tiere) zu beginnen und die Anzahl der Fische nach und nach im Verlauf mehrerer Wochen zu steigern, bis der gewünschte Besatz Ihres Teiches erreicht ist. So hat Ihr Teich genügend Zeit, die Bakterien zu bilden, die für den Abbau der Fischausscheidungen sorgen.

Schadstoffabbau beschleunigen
Wenden Sie sera KOI BIOCLEAR an, und kontrollieren Sie nach ein bis zwei Tagen den Nitritgehalt des Wassers mit dem sera Nitrit-Test. Sobald die Nitritkonzentration unter 0,1 mg/l liegt, können Sie Fische einsetzen. Denken Sie daran, dass Ihre Fische meist noch erheblich wachsen und sich beträchtlich vermehren können!

Quelle: Sera GmbH

 

 

 

   

 

 
 

 

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